Spielberichte

H3: Nach Auftaktniederlage bei Makkabi folgt Pflichtsieg gegen Sachsenhausen

Makkabi:

Am Donnerstag startete auch die H3 als letztes Herrenteam in die neue Saison. Zum Auftakt ging es zum Staffelfavoriten Makkabi. Nach endlos langer Parkplatzsuche durfte eine Teamhälfte schon mal kräftig in die eingeführte Mannschaftskasse einzahlen. Trotz der hohen Temperaturen in den Tagen zu vor starteten wir etwas unterkühlt mit 0:3 aus den Doppeln.
Im oberen Paarkreuz war für David und Stefanos in der ersten Runde gegen die beiden nominell besten Spieler der Liga kein Punkt zu holen. Andi und Torte sorgten im Anschluss für die ersten TSG-Punkte der neuen Saison. Vor allem Andi (3:1 gegen Martin) zeigte dabei eine starke Leistung. Mit einem geduldigen Spiel konnte auch Kevin einen Punkt erzielen. Leider war es am Nebentisch Max nach gutem Start nicht vergönnt uns in Schlagdistanz zu bringen.
Stefanos zeigte gegen Lenkiewicz über vier Sätze eine wirklich starke Leistung, musste jedoch den Ausgleich hinnehmen und verlor im fünften Satz. Sowohl David als auch Torte konnten leider trotz vieler knapper Sätze keinen weiteren Punkt einspielen. Damit hieß es 3:9. Mit etwas mehr Fortune hätten wir die Spieler von Makkabi richtig ärgern können. Die gezeigten Leistungen machten jedoch Mut für das wichtige Spiel am Folgetag.

Spielbericht Makkabi

Sachsenhausen:

Zum zweiten Spiel erwartete uns mit Sachsenhausen ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Dieses mal waren alle Spieler überpünktlich;)
Die Doppel starteten sehr verheißungsvoll. Neben den erwarteten Siegen von Stefanos/David (3:0 vs. Ivanov/Dragicevic) und Andi/Max (3:1 Klingenberg/Erdinc) konnten auch Torte/Kevin einen 0:2-Rückstand gegen Baisch/Bayar noch drehen.
Durch zwei knappe Niederlagen von David und Stefanos, die beide sehr unzufrieden mit ihrer Leistung waren, stellte Sachsenhausen den Anschluss her. Andi schaffte es jedoch mit einem 0:3 den Ausgleich abzuwenden. Nach einer 1:3-Niederlage von Torte gegen Klingenberg war es an Max und Kevin die Weichen in Richtung Sieg zu stellen. Dies gelang durch zwei souverän herausgespielte Siege.
Auch in der zweiten Einzelrunde war es uns nicht vergönnt einen Punkt im oberen Paarkreuz zu ergattern. Doch durch drei sichere Siege von Torte, Andi und Kevin holten wir uns den ersten Sieg in der noch jungen Saison.
Am Mittwoch geht es im ersten Heimspiel gegen Bergen-Enkheim um die nächsten wichtigen Punkte.

Spielbericht Sachsenhausen

H1 verliert 3:9 in Münster

Eine kleine Leistungssteigerung im Vergleich zum 1:9 gegen Lampertheim war es zwar schon, zu einem Punktgewinn langte es beim schon zweiten Auswärtsspiel der Saison allerdings trotzdem noch nicht. Durch den Ausfall von Jonny mussten wir in den Doppeln ein wenig experimentieren, was leider nicht ganz aufgegangen ist: Benno/Dejan chancenlos gegen Münsters Spitzendoppel Meinel/Günther, Jona mit Ersatzmann Flo 1:3 gegen Diehl/Knoth (Danke an dieser Stelle noch einmal für's kurzfristige Einspringen, Flo!). Felix/Chrissi mussten sich nach 2:1-Satzführung denkbar knapp 11:13 im Fünften Huther/Heimrich geschlagen geben - schade: Konnten vorher sogar noch zwei Matchbälle abwehren.
Im vorderen Paarkreuz zeigte Meinel an diesem Abend eine enorm starke Leistung und gab sowohl gegen Jona als auch gegen Benno keinen Satz ab. Benno bezwang dafür Günther in 4 Sätzen im ersten Durchgang und Jona konnte an seine kämpferische Leistung der Vorwoche anknüpfen und setzte mit seinem 11:9 im Fünften im zweiten Durchgang gegen Günther den Schlusspunkt der Begegnung. Zweites Oberräder Highlight des Abends war Felix' Spiel gegen Diehl: Nachdem Diehl Felix' stark erspielte 2:0-Satzführung egalisieren konnte, sah es auch im Entscheidungssatz lange so aus, als würde Felix das Spiel doch noch aus der Hand geben. Rückständen von 1:5 und 7:10 zum Trotz konnte Felix das Ruder aber dann doch noch einmal herumreißen und gewann am Ende verdient mit 13:11 im Fünften - für ihn der erste Sieg in der Verbandsliga und das durch Jonnys Fehlen gleich im mittleren Paarkreuz. Weiter so!
Nächste Woche (Samstag, 16:30 Uhr) gibt es dann gegen TTV TOPSPIN Lorsch endlich unsere Heimpremiere in dieser Saison. Kommt vorbei, wird sicher spannend!

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H2 erkämpft Unentschieden gegen Offenthal kurz vor Mitternacht

Der erste Punkt ist im Abstiegskampf auf der Habenseite. Unter dem Strich eine gerechte Punkteteilung. Da die Gäste aus Offenthal ohne ihren Spitzenspieler Popschek angetreten sind, hatten wir vor dem Spiel auf einen Sieg gehofft, nach dem Spielverlauf und Rückständen bei 2:4 und 5:7 sowie knappen Spielen zu unseren Gunsten im entscheidenden Moment können wir mit dem Unentschieden letztendlich aber mehr als zufrieden sein. Unglückliche Niederlagen gab es zu Spielbeginn in der „Noppenschlacht“ (4x Noppen bei Offenthal, 1x bei Oberrad).

Die Doppel waren der Knackpunkt. Ein 3:0-Start wäre gut möglich gewesen, heraus kam ein 1:2. Doppel 2 Sascha/Timo haben durch einen 3:1-Sieg gegen Offenthals Spitzenduo Brehme/Scharf gleich für Rückenwind gesorgt. Unser Doppel 1 Stevie/Sebastian verpatzten leider in Satz 1 und Satz 3 Führungen am Satzende gegen Pham/Stremme, wodurch sie überhaupt erst in den Entscheidungssatz mussten, der dann 11:9 an Offenthal ging. Bei Doppel 3 Flo/Dave wechselten sich spielerische Überlegenheit mit „unforced errors“ ab, sodass auch dieses Doppel unnötig im fünften Satz weg ging. 1:2 nach den Doppeln. Stevie nutzte den Entscheidungsmoment gegen Pham zum 12:10 im 3.Satz und konnte dann das Spiel mit 11:2 nach Hause bringen, während Sebastian nicht für sein gutes und couragiertes Spiel gegen Noppenspieler Brehme belohnt wurde und in fünf Sätzen verlor. Sascha hatte gegen Offenthal ein schweres Los, da Stremme fast fehlerfrei gegen ihn agierte – man merkte ihm die Spielerfahrung gegen die Noppen seiner Mannschaftskameraden an – er konnte nur Satz 2 mit 18:16 erkämpfen. So stand es 2:4. Flo drehte ein fast schon verlorenes Spiel gegen Scharf nach 0:2 Satzrückstand mit guten Tipps von Dejan noch zu seinen Gunsten und verkürzte, bevor Timo durch ein 3:0 gegen Herden auf 4:4 ausglich. Ersatzmann Dave (für Marc) traf gegen Haller auf eine Noppenwand gepaart mit sicheren Vorhandschüssen, der keine Fehler machte und den Ball öfters einmal mehr auf den Tisch brachte als Dave. Stevie konnte durch ein 3:1 gegen Brehme erneut ausgleichen zum 5:5. Sebastian konnte nur Satz 2 gegen Pham knapp gestalten und verlor ebenso deutlich mit 0:3 wie Sascha gegen Scharf im Noppenduell. War das eine Vorentscheidung? Flo musste auch in diesem Spiel über die volle Distanz gehen und drehte unter dem Beifall von mehr als 15 TSG-Fans den 1:2-Rückstand gegen Stremme in einen Fünfsatzsieg. Timo bewies wieder einmal seinen Ruf als Noppenkiller gegen Haller und suchte sich wohl überlegt die richtigen Bälle aus, in denen er dann mit dem berüchtigten Vorhandschwinger entgegen jeden Lehrbuches für die Entscheidung sorgte. Es gab viele lange und sehenswerte Ballwechsel, in denen sich fast immer Timo die Punkte geschickt herausspielte zu einem ungefährdeten 3:0 und 7:7-Ausgleich für die Mannschaft. Die ersten beiden Sätze im Schlussdoppel von Stevie/Sebastian gingen leider sang- und klanglos an die Noppenkombi Brehme/Scharf. Zu Mitte des 3.Satzes fanden dann die TSG’ler ins Spiel und starteten eine Aufholjagd, die nicht belohnt wurde und leider mit 9:11 endete. So waren Dave die letzten Schläge des Abends kurz vor Mitternacht vorbehalten. Etwas unnötig musste er gegen Herden über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, siegte aber im Entscheidungssatz deutlich mit 11:6 zum 8:8-Unentschieden unter dem Jubel der TSG-Fankurve. Allerdings hatte auch niemand auf TSG-Seite das Gefühl, dass Dave das Spiel ernsthaft hätte verlieren könnte. Die Spannung, Dramaturgie und Stimmung war bei unserer Heimpremiere schon mal 1a – am Ergebnis arbeiten wir noch.

Im Oktober warten neben der Partie bei den favorisierten Heusenstammern (7.10.) zwei Heimspiele gegen direkte Kontrahenten im Abstiegskampf auf uns (8.10. Bornheim, 15.10. Erzhausen).

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2:9-Auftaktpleite und Plastikfrust der 2.Herren bei der TGO

Die 2.Herren verliert nach 2:0-Führung deutlich in Obertshausen. Eigentlich hatte sich die Mannschaft mehr vorgenommen, da allesamt gut im Training standen und Marc durch Stefanos fast gleichwertig ersetzt werden konnte. Kurz vor Spielbeginn hatten wir gemerkt, dass mit Plastikbällen gespielt wird – zwei unserer Mitspieler leider nicht, die sich mit Zelluloidbällen eingespielt haben. Für einen Großteil unserer Mannschaft war dies die erste Erfahrung mit den Plastikbällen. Im weiteren Spielverlauf kam die Hälfte der Mannschaft damit einigermaßen zurecht und die anderen 3 Spieler gar nicht.

Kleiner Exkurs: Die ITTF hat vor einigen Jahren die Zielrichtung ausgegeben, von Zelluloid auf Plastik als Ballmaterial umzusteigen, weil das leicht entflammbare Zelluloid als Gefahrenstoff gilt. Die Umstellung in den höchsten Klassen ist schon erfolgt, im Amateurbereich wurde in der Regel noch Zelluloid gespielt, Plastik war die absolute Ausnahme. Die Verbände haben den Vereinen frei gestellt, mit welchem Material sie spielen. Problem war vor allem, dass die Industrie nach zwei Jahren immer noch große Qualitätsprobleme bei der Herstellung von Plastikbällen in guter Qualität hat. Die Bälle sind teurer und je nach Modell ist ein Ausschuss von mehr oder weniger 50% „Eiern“ üblich, die man nicht zum spielen gebrauchen kann. Es gibt hingegen große Unterschiede zwischen den Bällen mit und ohne Naht und den einzelnen Herstellern sowie den beiden Fertigungsländern Japan und China. Außerdem gibt es bislang nur teure Spielbälle in teilweise akzeptabler Qualität und noch keine brauchbaren Trainingsbälle. Zudem sind die Bälle minimal größer. Die Umstellung ist zwar nicht so groß wie 2001 von 38mm auf 40mm Durchmesser, doch haben die Bälle schon unterschiedliche Absprungeigenschaften. Die neuen Plastikbälle springen salopp gesagt etwas kürzer und höher ab, die Oberfläche hat weniger Reibung und nehmen dadurch etwas weniger Rotation an. Das sollte mit einer mehrwöchigen Umstellung und einer kleinen Technikumstellung mit z.B. früheren Balltreffpunkt kein großes Problem darstellen – wenn man dazu Gelegenheit hatte. Diesen Sommer wurde in der spielfreien Zeit bekannt, dass die Tischtennisindustrie zu Jahresbeginn die Produktion von Zelluloidbällen bereits gestoppt hat und es jetzt praktisch nur noch einen weltweiten Abverkauf gibt; manche Bälle sind inzwischen schon nicht mehr verfügbar. Das bedeutet einerseits, dass durch die komplette Umstellung der Produktion die Qualität der Plastikbälle hoffentlich bald besser werden müsste. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass nicht mehr die Nachfrage, sondern nur noch das (nicht mehr vorhandene Zelluloid-) Angebot den Markt regelt. Wie gesagt, die Verbände stellen es den Vereinen frei, mit welchem Ballmaterial sie spielen. Die aktuellen Verhaltensmuster haben zu verschiedenen Umsetzungen in den Vereinen geführt. Einige haben große Zelluloid-Restbestände aufgekauft, um möglichst lange auch noch über die jetzt startende Saison damit zu spielen. Andere haben so kalkuliert, dass die Zelluloidreste möglichst noch genau für diese Saison halten und dann umgestellt wird. Dritter Weg ist ein Wechsel mitten in der Saison, wenn die Zelluloidbälle aus sind. Und natürlich die Option, schon sofort umzustellen. Die Abteilungsleitung der TSG Oberrad hat sich für den zweiten Weg entschieden, diese Saison planbar noch mit Zelluloid zu spielen. Die Gründe waren vielfältig. Vor allem, weil die meisten anderen Vereine noch mit Zelluloid spielen, gleichzeitig aber auch zu warten, bis die teureren Plastikbälle eine durchgehend bessere Qualität haben und auch Trainingsbälle verfügbar sind. Das kann man alles gut oder schlecht finden – auf jeden Fall bedeutet das zumindest für diese Saison, u.U. bei jedem Spiel mit unterschiedlichen Ballmaterial spielen zu müssen. Hierzu wäre es hilfreich, zumindest vorher zu wissen, womit man spielt, um zumindest die Chance der Vorbereitung darauf zu haben. In den höchsten 5 Ligen bis zur Oberliga ist das der Fall und die Vereine mussten sich für ihre dortigen Mannschaften festlegen, d.h. die anderen Vereine wissen Bescheid. Trotz mehrfacher Forderung passiert das Hessenliga abwärts nicht, d.h. theoretisch können Mannschaften erst kurz vor ihrem Spiel entscheiden, womit sie spielen und es kann für die Gastmannschaften zu einer Zaubertüte werden. Exkurs Ende.

Die Zaubertüte war für die 2.Herren in Obertshuasen leider zu überraschend. Vom Papier her konnte man ein Spiel auf Augenhöhe mit einem knappen Ergebnis erwarten. In den Anfangsdoppeln lief vom Ergebnis her alles nach Plan, auch wenn die Ballwechsel kürzer waren und beidseitig auffallend viele Bälle aufgrund schlechten Timings ins Netz fielen (zu spät am Ball). Neuzugang Sascha und Stefanos harmonierten gut und setzten sich klar mit 3:0 gegen Doppel 1 der TGO durch – Stevie/Sebastian waren auch nervlich stark, wehrten im 4.Satz Matchbälle ab, um sich dann im Entscheidungssatz zur 2:0-Führung für Oberrad durchzusetzen. Flo/Timo verloren dann ebenso klar wie unnötig, scheiterten vor allem an sich selbst und am Ball. Bei Flo kam neben dem einspielen mit dem falschen Ball noch ein zweifach angebrochenes Holz hinzu. Sebastian spielte gegen Obertshausen Nr.1 Dürr stark auf und sorgte für eine Satzführung. Nach Satzbällen im 2.Satz kippte das Spiel leider zugunsten eines starken Gegners. Stevie kämpfte sich gegen Michel in den Entscheidungssatz und hatte ihn eigentlich im Griff, bis im letzten Moment das Spiel kippte. Sascha sah gegen Mayer-Battisti schon wie der sichere Sieger aus, bevor dieser sich bravorös zurück ins Spiel kämpfte und fast fehlerfrei gegen Material spielte. Flo war gegen Dürr leider chancenlos. Stefanos scheiterte nicht nur an seinem Gegner, sondern auch an Netz und Kante. Für den negativen Höhepunkt des Abends sorgte Timo mit einer blamablen Fünfsatzniederlage gegen einen unterklassigen Ersatzmann. Die zweite Runde im vorderen Paarkreuz ging dann mehr oder weniger ungefährdet an Obertshausen. So stand es verdient 2:9 nach 2:0-Führung und wir haben uns trotz guter Ausgangsform deutlich unter Wert verkauft. Es wäre zu einfach, es nur auf die Bälle zu schieben, aber diese hatten auf jeden Fall auch einen nicht zu unterschätzenden Anteil an dem Debakel. Für die 2.Herren spricht, dass sie den misslungenen Auftakt mit Humor nahm, Stevie schon mal seine Qualitäten als Dusch-DJ unter Beweis stellte und die Mannschaft hinterher geschlossen in Oberrad im Frankfurter Bierhaus eingekehrt ist und Sascha dort zum Einstand im Team einen Kranz Kölsch ausgab. Danke auch an Kevin fürs anfeuern. Kommenden Mittwoch hat die 2.Herren gegen Offenthal die Gelegenheit, den misslungenen Saisonauftakt mit einer besseren Leistung und Zelluloidbällen nachzuholen.

Es wäre wünschenswert, dass der HTTV nachsteuert und eine Regelung hinbekäme, durch die die Vereine vorab wissen, auf welches Ballmaterial sie treffen.

FNP über 1. Damen: Viele Emotionen bei Oberrads Niederlage gegen Langstadt

Tischtennis-Oberligist TSG Oberrad konnte dem TSV Langstadt II nicht in die Suppe spucken. In einem emotionalen Match unterlag der Tabellensechste aus Frankfurt dem Babenhäuser Ortsteilverein mit 6:8, der sich dank der Niederlage von Salmünster beim Meister Niestetal den Relegationsrang zwei sicherte. Am letzten Spieltag empfängt Oberrad am Sonntag nun noch die Kasseler Spvgg. Auedamm II (11 Uhr). [mehr/Quelle: FNP, 21.04.2016]